1. Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die zu echtem aktivem Flug fähig sind.
2. Fledermäuse gehören zur Säugetierordnung Chiroptera.
3. Der Name Chiroptera bedeutet sinngemäß „Handflügler“.
4. Fledermausflügel bestehen aus stark verlängerten Fingern und einer dazwischen gespannten Haut.
5. Fledermäuse sind keine Nagetiere.
6. Fledermäuse kommen auf jedem Kontinent außer der Antarktis vor.
7. Weltweit sind rund 1.500 Fledermausarten anerkannt.
8. Fledermäuse bilden eine der artenreichsten Säugetierordnungen der Erde.
9. Fledermäuse stellen ungefähr ein Fünftel aller bekannten Säugetierarten.
10. Die Hummelfledermaus wird ausgewachsen nur etwa zwei Gramm schwer.
11. Die Hummelfledermaus erreicht nur ungefähr drei Zentimeter Körperlänge.
12. Die Hummelfledermaus gehört nach Körperlänge zu den kleinsten Säugetieren der Erde.
13. Die Hummelfledermaus lebt im Grenzgebiet zwischen Thailand und Myanmar.
14. Die Hummelfledermaus nutzt Kalksteinhöhlen als Quartier.
15. Der Goldkronen-Flughund kann eine Flügelspannweite von ungefähr 1,8 Metern erreichen.
16. Der Goldkronen-Flughund kann mehr als ein Kilogramm wiegen.
17. Der Goldkronen-Flughund kommt ausschließlich auf den Philippinen vor.
18. Der Goldkronen-Flughund ernährt sich überwiegend von pflanzlicher Nahrung.
19. Manche Fledermäuse erreichen ein Alter von mehr als 40 Jahren.
20. Eine Brandtfledermaus wurde mindestens 41 Jahre alt.
21. Fledermäuse leben für ihre geringe Körpergröße ungewöhnlich lange.
22. Fledermäuse besitzen Fell.
23. Fledermäuse sind gleichwarme Tiere.
24. Fledermäuse bringen lebende Junge zur Welt.
25. Fledermausweibchen ernähren ihre Jungen mit Milch.
26. Ein Fledermausbaby wird auf Englisch als „Pup“ bezeichnet.
27. Viele Fledermausarten bekommen nur ein Junges pro Jahr.
28. Manche Fledermäuse bekommen Zwillinge.
29. Einige Fledermausarten können drei oder vier Junge gleichzeitig bekommen.
30. Fledermausjunge können bei der Geburt einen erstaunlich großen Anteil des Gewichts ihrer Mutter besitzen.
31. Fledermausjunge können bei manchen Arten bis zu etwa 40 Prozent des Muttergewichts wiegen.
32. Viele Fledermausweibchen bilden zur Jungenaufzucht große Wochenstuben.
33. Die Körperwärme vieler Fledermausmütter kann ein gemeinsames Quartier aufheizen.
34. Fledermausmütter können ihren Nachwuchs anhand individueller Rufe erkennen.
35. Fledermausmütter können ihren Nachwuchs zusätzlich über den Geruch erkennen.
36. Manche Fledermausmütter tragen sehr junge Babys beim Fliegen mit sich.
37. Junge Fledermäuse bleiben während der Nahrungssuche ihrer Mutter häufig im Quartier.
38. Manche jungen Fledermäuse können bereits wenige Wochen nach der Geburt fliegen.
39. Fledermäuse wachsen während ihrer ersten Lebenswochen sehr schnell.
40. Weibliche Fledermäuse können Spermien über längere Zeit im Körper speichern.
41. Manche Fledermausarten können die Befruchtung zeitlich verzögern.
42. Manche Fledermausarten können die Einnistung eines Embryos verzögern.
43. Einige Fledermäuse passen den Zeitpunkt ihrer Fortpflanzung an das Nahrungsangebot an.
44. Fledermäuse können sich während der Paarungszeit an Höhleneingängen in großen Gruppen versammeln.
45. Manche Fledermausarten leben überwiegend allein.
46. Manche Fledermausarten leben in Gruppen mit Millionen von Tieren.
47. Fledermäuse können langfristige soziale Beziehungen bilden.
48. Manche Fledermäuse teilen Nahrung mit anderen Gruppenmitgliedern.
49. Vampirfledermäuse können Nahrung mit hungrigen Artgenossen teilen.
50. Manche Fledermäuse putzen andere Mitglieder ihrer sozialen Gruppe.
51. Ein Fledermausflügel ähnelt anatomisch stärker einer menschlichen Hand als einem Vogelflügel.
52. Vier Finger einer Fledermaus sind stark verlängert.
53. Der Daumen vieler Fledermäuse bleibt außerhalb der eigentlichen Flughaut frei.
54. Der Daumen vieler Fledermäuse besitzt eine Kralle.
55. Fledermäuse können ihre Daumen beim Klettern einsetzen.
56. Die Flughaut einer Fledermaus enthält Blutgefäße.
57. Die Flughaut einer Fledermaus enthält Nerven.
58. Die Flughaut einer Fledermaus enthält Sehnen.
59. Fledermausflügel bestehen nicht aus Federn.
60. Fledermäuse können ihre Flügelform während jedes einzelnen Flügelschlags verändern.
61. Flexible Fledermausflügel ermöglichen extrem wendige Flugmanöver.
62. Manche Fledermäuse können nahezu auf der Stelle schweben.
63. Nektarfressende Fledermäuse können vor Blüten schweben.
64. Fledermäuse können während des Fluges abrupt die Richtung wechseln.
65. Manche Fledermäuse fangen Beute direkt mit dem Maul.
66. Manche Fledermäuse benutzen ihre Flügel beim Beutefang.
67. Manche Fledermäuse benutzen ihre Schwanzflughaut wie ein Fangnetz.
68. Die Haut zwischen den Hinterbeinen vieler Fledermäuse heißt Uropatagium.
69. Ein knöcherner Sporn namens Calcar unterstützt bei vielen Fledermäusen die Schwanzflughaut.
70. Die Hinterbeine von Fledermäusen sind ungewöhnlich nach außen und hinten orientiert.
71. Fledermausfüße sind hervorragend zum kopfüber Hängen geeignet.
72. Fledermäuse können kopfüber hängen, ohne ständig große Muskelkraft aufzuwenden.
73. Die Krallen einer hängenden Fledermaus werden durch ihr eigenes Körpergewicht belastet.
74. Fledermäuse können kopfüber schlafen.
75. Viele Fledermäuse starten ihren Flug, indem sie sich aus ihrem Quartier fallen lassen.
76. Manche Fledermäuse können auch vom Boden aus starten.
77. Fledermäuse besitzen für den Flug einen sehr hohen Energiebedarf.
78. Fliegen gehört zu den energieintensivsten Fortbewegungsarten von Wirbeltieren.
79. Fledermäuse können während des Fluges erhebliche Körperwärme produzieren.
80. Nachtaktivität hilft vielen Fledermäusen, extreme Tageshitze zu vermeiden.
81. Fledermausflügel besitzen eine sehr große Oberfläche im Verhältnis zum Körper.
82. Fledermausflügel können beim Wärmehaushalt eine wichtige Rolle spielen.
83. Fledermausflügel können beschädigt werden und teilweise wieder verheilen.
84. Die Flughaut einer Fledermaus ist lebendes Gewebe.
85. Fledermäuse können ihre Fluggeschwindigkeit stark an die Umgebung anpassen.
86. Waldfledermäuse besitzen häufig Flügelformen für besonders wendigen Flug.
87. Arten des offenen Luftraums besitzen häufig lange und schmale Flügel.
88. Manche Fledermäuse fliegen nur knapp über dem Boden.
89. Manche Fledermäuse jagen mehrere Kilometer von ihrem Tagesquartier entfernt.
90. Brasilianische Bulldoggfledermäuse wurden bei der Nahrungssuche in mehreren Kilometern Höhe beobachtet.
91. Fledermäuse sind nicht blind.
92. Alle Fledermäuse besitzen Augen.
93. Viele Fledermäuse können bei schwachem Licht sehr gut sehen.
94. Flughunde verlassen sich stark auf ihre Augen.
95. Viele Flughunde besitzen auffallend große Augen.
96. Viele Fledermäuse orientieren sich mithilfe von Echoortung.
97. Echoortung funktioniert durch ausgesendete Geräusche und zurückkehrende Echos.
98. Viele Echoortungsrufe liegen oberhalb des menschlichen Hörbereichs.
99. Fledermäuse können Echoortungsrufe durch den Mund aussenden.
100. Fledermäuse können Echoortungsrufe durch die Nase aussenden.
101. Manche Fledermäuse besitzen auffällige Nasenblätter.
102. Nasenblätter können die Abstrahlung von Echoortungsrufen beeinflussen.
103. Fledermäuse können aus Echos die Entfernung zu einem Objekt bestimmen.
104. Fledermäuse können mit Echoortung fliegende Insekten erkennen.
105. Fledermäuse können mit Echoortung Hindernissen ausweichen.
106. Fledermäuse können ihre Echoortungsrufe während einer Jagd verändern.
107. Fledermäuse erhöhen beim Annähern an Beute häufig die Wiederholungsrate ihrer Rufe.
108. Die schnelle Rufserie unmittelbar vor einem Beutefang wird häufig „Feeding Buzz“ genannt.
109. Unterschiedliche Fledermausarten verwenden unterschiedliche Echoortungsfrequenzen.
110. Forscher können viele Fledermausarten anhand ihrer Ultraschallrufe bestimmen.
111. Fledermausdetektoren können Ultraschall für Menschen hörbar machen.
112. Echoortungsrufe können extrem laut sein.
113. Die Ohren vieler Fledermäuse sind außergewöhnlich empfindlich.
114. Fledermausohren können im Verhältnis zum Kopf enorm groß werden.
115. Die Ohren vieler Fledermäuse sind beweglich.
116. Townsend-Langohrfledermäuse besitzen besonders auffällige große Ohren.
117. Manche Fledermäuse orten Beute über deren eigene Geräusche.
118. Pallidfledermäuse können Laufgeräusche von Bodentieren wahrnehmen.
119. Fransenlippenfledermäuse können Frösche anhand ihrer Paarungsrufe finden.
120. Manche Fledermäuse nutzen gleichzeitig Sehen, Hören, Riechen und Echoortung.
121. Flughunde können reife Früchte mit ihrem Geruchssinn finden.
122. Einige Fledermäuse besitzen einen hervorragenden Orientierungssinn über große Entfernungen.
123. Experimente zeigen, dass manche Fledermäuse Informationen aus dem Erdmagnetfeld nutzen können.
124. Manche Fledermäuse können den Sonnenuntergang zur Kalibrierung ihres Orientierungssystems verwenden.
125. Fledermausgehirne besitzen spezialisierte Nervenzellen für räumliche Orientierung.
126. Fledermäuse müssen während des Fluges dreidimensionale Räume berechnen.
127. Manche Hufeisennasen kompensieren den Doppler-Effekt aktiv mit ihren Rufen.
128. Fledermäuse können ihre Sonarrufe verändern, wenn andere Fledermäuse gleichzeitig rufen.
129. Einige Fledermausrufe liegen im für Menschen hörbaren Frequenzbereich.
130. Fledermäuse benutzen Laute nicht ausschließlich zur Echoortung.
131. Fledermäuse verwenden Sozialrufe zur Kommunikation.
132. Manche Fledermäuse besitzen individuelle Kontaktrufe.
133. Fledermäuse können Artgenossen anhand ihrer Stimmen unterscheiden.
134. Fledermausmütter und ihre Jungen kommunizieren akustisch miteinander.
135. Manche Fledermäuse benutzen spezielle Balzrufe.
136. Einige Fledermäuse singen komplexe Balzsequenzen.
137. Fledermäuse können aggressives Verhalten mit Lauten signalisieren.
138. Fledermäuse können über Rufe den Kontakt zu Gruppenmitgliedern halten.
139. Manche Fledermäuse lauschen gezielt den Jagdrufen anderer Fledermäuse.
140. Fledermäuse besitzen eine extrem vielfältige Ernährung.
141. Die meisten Fledermausarten ernähren sich zumindest teilweise von Insekten.
142. Fledermäuse fressen Motten.
143. Fledermäuse fressen Käfer.
144. Fledermäuse fressen Grillen.
145. Fledermäuse fressen Zikaden.
146. Fledermäuse fressen Fliegen.
147. Manche Fledermäuse fressen Mücken.
148. Manche Fledermäuse fressen Ameisen.
149. Manche Fledermäuse fressen Termiten.
150. Manche Fledermäuse fressen Spinnen.
151. Manche Fledermäuse fressen Hundertfüßer.
152. Manche Fledermäuse fressen Skorpione.
153. Manche Fledermäuse fressen Frösche.
154. Manche Fledermäuse fressen Echsen.
155. Manche Fledermäuse fressen kleine Nagetiere.
156. Manche Fledermäuse fressen Vögel.
157. Manche Fledermäuse fressen andere Fledermäuse.
158. Manche Fledermäuse fressen Fische.
159. Manche Fledermäuse fressen Früchte.
160. Manche Fledermäuse trinken Nektar.
161. Manche Fledermäuse fressen Pollen.
162. Manche Fledermäuse fressen Blütenbestandteile.
163. Manche Fledermäuse fressen Blätter.
164. Genau drei bekannte Fledermausarten ernähren sich von Blut.
165. Vampirfledermäuse leben ausschließlich in Amerika.
166. Vampirfledermäuse saugen Blut nicht wie mit einem Trinkhalm ein.
167. Vampirfledermäuse lecken Blut aus kleinen Wunden.
168. Vampirfledermäuse besitzen sehr scharfe Schneidezähne.
169. Vampirfledermausspeichel enthält gerinnungshemmende Substanzen.
170. Vampirfledermäuse können am Boden überraschend geschickt laufen.
171. Gemeine Vampirfledermäuse können sich mit kräftigen Sprüngen vom Boden abstoßen.
172. Gemeine Vampirfledermäuse ernähren sich vor allem vom Blut von Säugetieren.
173. Weißflügel-Vampirfledermäuse nutzen häufig Vögel als Nahrungsquelle.
174. Haarbein-Vampirfledermäuse ernähren sich besonders häufig von Vogelblut.
175. Vampirfledermäuse können innerhalb sozialer Gruppen erbrochenes Blut miteinander teilen.
176. Fransenlippenfledermäuse können giftige und ungiftige Froscharten unterscheiden.
177. Fransenlippenfledermäuse können ihre Beute anhand von Froschrufen auswählen.
178. Große Spießblattnasen gehören zu den größten fleischfressenden Fledermäusen.
179. Große Spießblattnasen können andere Fledermäuse jagen.
180. Große Spießblattnasen können Vögel erbeuten.
181. Große Spießblattnasen können Nagetiere erbeuten.
182. Große Spießblattnasen besitzen fast einen Meter Flügelspannweite.
183. Australische Geisterfledermäuse sind aktive Wirbeltierjäger.
184. Australische Geisterfledermäuse können kleinere Fledermäuse erbeuten.
185. Pallidfledermäuse jagen einen großen Teil ihrer Nahrung am Boden.
186. Pallidfledermäuse besitzen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Skorpiongift.
187. Pallidfledermäuse können in einer Nacht ungefähr ihr eigenes Körpergewicht fressen.
188. Pallidfledermäuse können einen moschusartigen Geruch abgeben.
189. Große Bulldoggfledermäuse besitzen stark vergrößerte Füße zum Fischfang.
190. Fischfressende Fledermäuse können ihre Krallen durch die Wasseroberfläche ziehen.
191. Fischfressende Fledermäuse können Wasserbewegungen mithilfe ihrer Echoortung erkennen.
192. Manche Fledermäuse greifen Insekten direkt von Blättern.
193. Das Auflesen ruhender Beute von Oberflächen wird bei Fledermäusen „Gleaning“ genannt.
194. Manche Fledermäuse fangen Insekten direkt über Wasseroberflächen.
195. Manche Fledermäuse fangen Beute während des freien Fluges.
196. Insektenfressende Fledermäuse können in einer Nacht enorme Mengen an Gliederfüßern verzehren.
197. Säugende Fledermausweibchen können pro Nacht ungefähr ihr eigenes Körpergewicht an Insekten fressen.
198. Große Fledermauskolonien können in einer einzigen Nacht Hunderte Kilogramm Insekten vertilgen.
199. Fledermäuse können in Höhlen schlafen.
200. Fledermäuse können in Baumhöhlen schlafen.
201. Fledermäuse können unter loser Baumrinde schlafen.
202. Fledermäuse können in Felsspalten schlafen.
203. Fledermäuse können in verlassenen Bergwerken schlafen.
204. Fledermäuse können unter Brücken schlafen.
205. Fledermäuse können in Dachstühlen schlafen.
206. Fledermäuse können in Mauerspalten schlafen.
207. Fledermäuse können in künstlichen Fledermauskästen schlafen.
208. Manche Fledermäuse schlafen frei an Ästen.
209. Manche Fledermäuse schlafen zwischen Blättern.
210. Manche Fledermäuse bauen sich aus Blättern eigene Zelte.
211. Zeltbauende Fledermäuse beißen gezielt Blattadern an.
212. Angeschnittene Blattadern können ein Blatt zu einem schützenden Zeltdach zusammenklappen lassen.
213. Honduras-Zwergfledermäuse schlafen unter umgebauten Pflanzenblättern.
214. Honduras-Zwergfledermäuse besitzen auffallend weißes Fell.
215. Honduras-Zwergfledermäuse besitzen gelbliche Nasen und Ohren.
216. Die gelbe Hautfarbe der Honduras-Zwergfledermaus enthält das Pflanzenpigment Lutein.
217. Honduras-Zwergfledermäuse ernähren sich vor allem von Früchten bestimmter Feigenarten.
218. Scheibenfledermäuse besitzen Haftpolster an Händen und Füßen.
219. Scheibenfledermäuse können sich an glatten Pflanzenoberflächen festhalten.
220. Nicht jede Fledermaus verbringt den Tag kopfüber in einer Höhle.
221. Baumfledermäuse können sich durch ihr Fell zwischen Blättern tarnen.
222. Hoary Bats schlafen häufig einzeln in Baumkronen.
223. Eastern Red Bats können zwischen Blättern wie trockenes Laub wirken.
224. Fledermausquartiere können nur wenige Tiere beherbergen.
225. Fledermausquartiere können Millionen Tiere beherbergen.
226. Bracken Cave in Texas beherbergt saisonal eine der größten bekannten Fledermauskolonien der Welt.
227. Bracken Cave kann im Sommer bis zu etwa 20 Millionen Mexikanische Bulldoggfledermäuse beherbergen.
228. Große Fledermauskolonien können beim Ausflug wie dunkle Wolken am Himmel wirken.
229. Fledermausausflüge aus riesigen Höhlenkolonien können auf Wetterradar sichtbar werden.
230. Manche Fledermausarten benutzen über viele Generationen dasselbe Quartier.
231. Fledermäuse wechseln Quartiere teilweise abhängig von Temperatur und Jahreszeit.
232. Weibliche Fledermäuse können im Sommer andere Quartiere wählen als männliche Tiere.
233. Viele Fledermausarten benötigen mehrere unterschiedliche Quartiertypen innerhalb eines Jahres.
234. Fledermäuse wählen Wochenstuben häufig nach einem geeigneten warmen Mikroklima aus.
235. Überwinternde Fledermäuse bevorzugen häufig kühle und feuchte Quartiere.
236. Höhlen mit überwinternden Fledermäusen werden Hibernacula genannt.
237. Fledermäuse können im Winter monatelang in Höhlen verbleiben.
238. Fledermäuse können sich während des Winterschlafs in großen Gruppen zusammenballen.
239. Fledermäuse können ihre Körpertemperatur stark absenken.
240. Fledermäuse können ihren Stoffwechsel drastisch reduzieren.
241. Ein vorübergehender Energiesparzustand bei Fledermäusen wird Torpor genannt.
242. Fledermäuse können Torpor bereits für wenige Stunden nutzen.
243. Fledermäuse können während des Winterschlafs wochenlang in Torpor bleiben.
244. Der Herzschlag einer überwinternden Fledermaus kann auf ungefähr zehn Schläge pro Minute sinken.
245. Der Herzschlag einer aktiven Fledermaus kann mehrere Hundert Schläge pro Minute erreichen.
246. Fledermäuse können im tiefen Torpor minutenlang zwischen zwei Atemzügen liegen.
247. Der Energieverbrauch einer Fledermaus kann im Torpor um ungefähr 98 Prozent sinken.
248. Die Körpertemperatur einer überwinternden Fledermaus kann sich der Umgebungstemperatur stark annähern.
249. Kleine Braune Fledermäuse können länger als sechs Monate überwintern.
250. Fledermäuse leben während des Winterschlafs hauptsächlich von gespeicherten Fettreserven.
251. Das Aufwärmen aus dem Torpor kostet Fledermäuse besonders viel Energie.
252. Störungen während des Winterschlafs können wertvolle Fettreserven einer Fledermaus verbrauchen.
253. Nicht alle Fledermäuse halten Winterschlaf.
254. Manche Fledermausarten ziehen im Winter in wärmere Regionen.
255. Manche Fledermausarten kombinieren Wanderungen mit Winterschlaf.
256. Hoary Bats gehören zu den wandernden nordamerikanischen Fledermäusen.
257. Mexikanische Bulldoggfledermäuse können saisonal große Strecken zurücklegen.
258. Fledermäuse können zwischen Sommer- und Winterquartieren wandern.
259. Fledermauswanderungen können Hunderte oder sogar mehr als tausend Kilometer umfassen.
260. Manche Fledermäuse überqueren während ihrer Wanderungen Meeresabschnitte.
261. Wandernde Fledermäuse können Landschaftsstrukturen als Orientierungshilfe verwenden.
262. Fledermäuse benötigen während langer Wanderungen geeignete Rastplätze.
263. Fledermäuse suchen nach dem Ausflug häufig zuerst Wasserstellen auf.
264. Fledermäuse sind wichtige Bestäuber zahlreicher Pflanzenarten.
265. Nektarfressende Fledermäuse tragen Pollen im Fell von Blüte zu Blüte.
266. Viele von Fledermäusen bestäubte Blüten öffnen sich nachts.
267. Viele von Fledermäusen bestäubte Blüten produzieren große Mengen Nektar.
268. Fledermausbestäubte Blüten besitzen häufig kräftige Gerüche.
269. Wilde Agaven werden von Fledermäusen bestäubt.
270. Langnasenfledermäuse sind wichtige Bestäuber verschiedener Agavenarten.
271. Langnasenfledermäuse bestäuben verschiedene Kakteen.
272. Fledermäuse spielen eine Rolle in den natürlichen Fortpflanzungszyklen von Agaven.
273. Tequila wird aus Agaven hergestellt, deren wilde Verwandte stark von Fledermausbestäubung profitieren.
274. Fledermäuse bestäuben in den Tropen zahlreiche wirtschaftlich wichtige Pflanzen.
275. Fruchtfressende Fledermäuse verbreiten Samen über ihren Kot.
276. Fruchtfressende Fledermäuse können Samen über große Entfernungen transportieren.
277. Fledermäuse tragen zur Wiederbewaldung abgeholzter tropischer Flächen bei.
278. Fledermäuse verbreiten häufig Samen robuster Pionierpflanzen.
279. Pionierpflanzen können später Lebensraum für empfindlichere Waldpflanzen schaffen.
280. Fledermäuse gehören in vielen Tropenregionen zu den wichtigsten Samenverbreitern.
281. Fledermauskot wird Guano genannt.
282. Fledermausguano kann große Mengen pflanzenverfügbarer Nährstoffe enthalten.
283. Fledermausguano wurde über Jahrhunderte als Dünger genutzt.
284. Große Guanoablagerungen können ganze Höhlenökosysteme ernähren.
285. Viele Höhlenwirbellose sind indirekt von Fledermausguano abhängig.
286. Fledermäuse transportieren Nährstoffe von der Außenwelt in Höhlen.
287. Insektenfressende Fledermäuse reduzieren Populationen nachtaktiver Insekten.
288. Fledermäuse fressen zahlreiche landwirtschaftliche Schadinsekten.
289. Fledermäuse können den Bedarf an chemischer Schädlingsbekämpfung reduzieren.
290. Die natürliche Schädlingsbekämpfung durch Fledermäuse ist wirtschaftlich Milliarden wert.
291. Große Braune Fledermäuse fressen zahlreiche Käferarten.
292. Mexikanische Bulldoggfledermäuse jagen wirtschaftlich bedeutende Mottenarten.
293. Fledermäuse können Insekten fressen, deren Larven Nutzpflanzen schädigen.
294. Fledermäuse können Insekten fressen, die Wälder schädigen.
295. Fledermäuse sind gleichzeitig Räuber, Bestäuber und Samenverbreiter.
296. Fledermausfossilien sind bereits aus dem Eozän bekannt.
297. Fledermäuse existieren seit mehr als 50 Millionen Jahren.
298. Sehr alte Fledermausfossilien zeigen bereits deutlich entwickelte Flügel.
299. Die frühe Evolutionsgeschichte des Fledermausfluges ist fossil nur lückenhaft dokumentiert.
300. Fledermäuse entwickelten Flug unabhängig von Vögeln.
301. Fledermäuse entwickelten Flug unabhängig von ausgestorbenen Flugsauriern.
302. Ein Flughörnchen ist trotz seines Namens kein echtes fliegendes Säugetier.
303. Flughörnchen gleiten lediglich mithilfe einer Hautmembran.
304. Fledermäuse erzeugen beim Flug aktiv Auftrieb und Vortrieb.
305. Fledermausflügel können stärkere Formveränderungen durchführen als Vogelflügel.
306. Fledermausfinger besitzen zahlreiche bewegliche Gelenke.
307. Fledermausflügel ermöglichen eine ausgesprochen präzise Kontrolle des Luftstroms.
308. Kleine Fledermäuse können extrem enge Kurven fliegen.
309. Manche Fledermäuse können Insekten mitten im Flug mit der Schwanzhaut auffangen.
310. Fledermäuse können beim Fressen während des Fluges weiterfliegen.
311. Manche Fledermäuse tragen größere Beutetiere zu einem Fressplatz.
312. Manche Fledermäuse besitzen bevorzugte nächtliche Fressplätze.
313. Fledermäuse trinken häufig während des Fluges von Wasseroberflächen.
314. Wasserstellen können für Fledermäuse in trockenen Landschaften lebenswichtig sein.
315. Manche Wüstenfledermäuse legen große Strecken zwischen Quartier und Wasser zurück.
316. Fledermäuse nutzen Flüsse häufig als Flugkorridore.
317. Fledermäuse nutzen Waldränder häufig als Jagdgebiete.
318. Fledermäuse nutzen Hecken als Orientierungslinien.
319. Manche Fledermäuse meiden stark beleuchtete Flächen.
320. Manche Fledermausarten tolerieren künstliches Licht besser als andere.
321. Straßenbeleuchtung kann das Jagdverhalten bestimmter Fledermausarten verändern.
322. Lichtverschmutzung kann den Zeitpunkt des abendlichen Ausflugs beeinflussen.
323. Fledermäuse können auf Veränderungen ihrer Lebensräume empfindlich reagieren.
324. Der Verlust alter Bäume kann baumbewohnenden Fledermäusen Quartiere nehmen.
325. Das Verschließen von Höhlen kann Fledermausquartiere zerstören.
326. Speziell konstruierte Höhlengitter können Fledermäuse schützen und Menschen fernhalten.
327. Fledermauskästen können bestimmten Arten zusätzliche Quartiere anbieten.
328. Fledermauskästen ersetzen nicht automatisch natürliche Lebensräume.
329. Unterschiedliche Fledermausarten bevorzugen unterschiedlich warme Quartiere.
330. Fledermäuse können innerhalb eines Tages zwischen Quartieren wechseln.
331. Fledermäuse können Quartiere aufgrund veränderter Temperaturen wechseln.
332. Manche Fledermäuse verbringen den Sommer in Gebäuden.
333. Manche Fledermäuse verbringen den Winter tief unter der Erde.
334. Manche Fledermäuse leben das ganze Jahr in tropischen Bäumen.
335. Flughunde können tagsüber offen sichtbar in Baumkronen hängen.
336. Flughundkolonien können Tausende Tiere umfassen.
337. Manche Flughunde fliegen viele Kilometer pro Nacht auf Nahrungssuche.
338. Flughunde können wichtige Samen über große Landschaftsräume verbreiten.
339. Flughunde besitzen fuchsähnliche Gesichter.
340. Der Begriff „Flughund“ bezeichnet mehrere große fruchtfressende Fledermausarten.
341. Flughunde gehören trotz ihres Namens nicht zu den Hunden.
342. Ägyptische Flughunde nutzen Klicklaute zur Echoortung.
343. Ägyptische Flughunde erzeugen ihre Echoortungsklicks mit der Zunge.
344. Manche Flughunde kombinieren Echoortung mit sehr gutem Sehvermögen.
345. Nektarfledermäuse besitzen häufig verlängerte Schnauzen.
346. Nektarfledermäuse besitzen häufig besonders lange Zungen.
347. Die Röhrenlippenfledermaus besitzt eine Zunge von ungefähr 8,5 Zentimetern Länge.
348. Die Zunge der Röhrenlippenfledermaus kann ungefähr anderthalbmal so lang wie ihr Körper sein.
349. Die Röhrenlippenfledermaus besitzt proportional eine der längsten Säugetierzungen der Welt.
350. Extrem lange Fledermauszungen ermöglichen den Zugang zu tiefen Blüten.
351. Manche Nektarfledermäuse besitzen haarartige Strukturen an der Zungenspitze.
352. Haarartige Zungenstrukturen können beim Aufnehmen von Nektar helfen.
353. Nektarfledermäuse können während einer Nacht zahlreiche Blüten besuchen.
354. Fledermäuse können Pollen über mehrere Kilometer transportieren.
355. Fledermausbestäubung findet überwiegend nachts statt.
356. Fledermausbestäubte Pflanzen sind häufig auf nachtaktive Besucher spezialisiert.
357. Manche Kakteen blühen nur für kurze Zeit in der Nacht.
358. Langnasenfledermäuse folgen saisonal blühenden Pflanzen über große Entfernungen.
359. Blühende Agaven können wandernden Fledermäusen wichtige Energie liefern.
360. Blütennektar liefert Fledermäusen schnell verfügbare Kohlenhydrate.
361. Pollen kann Fledermäusen zusätzlich Proteine liefern.
362. Fruchtfledermäuse zerquetschen Früchte häufig mit kräftigen Zähnen.
363. Manche Fruchtfledermäuse saugen Saft aus Fruchtfleisch und spucken Pflanzenfasern aus.
364. Fledermäuse können beim Fressen Fruchtreste unter ihren Schlafplätzen hinterlassen.
365. Fruchtfledermäuse können Samen weit vom Mutterbaum entfernt ausscheiden.
366. Samenverbreitung durch Fledermäuse reduziert Konkurrenz zwischen Jungpflanze und Mutterpflanze.
367. Fledermäuse können Samen auf offene abgeholzte Flächen transportieren.
368. Vögel und Fledermäuse verbreiten in tropischen Wäldern unterschiedliche Pflanzengruppen.
369. Fledermäuse erfüllen in der Nacht ökologische Aufgaben, die Vögel häufig tagsüber übernehmen.
370. Fledermäuse können Blüten besuchen, die für viele Insekten zu groß oder tief sind.
371. Manche Pflanzen besitzen Blütenformen, die speziell für Fledermausbesuche geeignet sind.
372. White-Nose Syndrome ist eine Pilzerkrankung überwinternder Fledermäuse.
373. White-Nose Syndrome wird durch den Pilz Pseudogymnoascus destructans verursacht.
374. Der White-Nose-Pilz wächst besonders gut unter kalten und feuchten Bedingungen.
375. Der White-Nose-Pilz befällt die Haut von Fledermäusen.
376. Der White-Nose-Pilz kann Schnauze, Ohren und Flügel von Fledermäusen befallen.
377. White-Nose Syndrome kann überwinternde Fledermäuse ungewöhnlich häufig aufwecken.
378. Häufiges Aufwachen im Winter verbraucht die begrenzten Energiereserven einer Fledermaus.
379. White-Nose Syndrome hat in Nordamerika Millionen Fledermäuse getötet.
380. White-Nose Syndrome wurde in Nordamerika erstmals im Winter 2006/07 beobachtet.
381. White-Nose Syndrome hat bei einigen Fledermausarten massive Populationseinbrüche verursacht.
382. Fledermäuse können zusätzlich durch Lebensraumverlust gefährdet werden.
383. Fledermäuse können durch den Verlust von Quartieren gefährdet werden.
384. Pestizide können Fledermäusen ihre Insektennahrung entziehen.
385. Windenergieanlagen können insbesondere wandernde Baumfledermäuse töten.
386. Fledermausschutz kann gleichzeitig Landwirtschaft und natürliche Ökosysteme unterstützen.
387. Der Schutz von Quartieren ist ein wichtiger Bestandteil des Fledermausschutzes.
388. Der Erhalt alter Bäume kann Fledermäusen natürliche Schlafplätze sichern.
389. Eulen gehören zu den bekanntesten natürlichen Fressfeinden von Fledermäusen.
390. Falken können Fledermäuse während des Fluges erbeuten.
391. Habichte und andere Greifvögel können Fledermäuse beim Verlassen ihrer Quartiere abfangen.
392. Schlangen gehören zu den natürlichen Fressfeinden verschiedener Fledermausarten.
393. Waschbären können Fledermäuse an ihren Schlafplätzen erbeuten.
394. Wiesel können Fledermäuse in oder nahe ihren Quartieren angreifen.
395. Hauskatzen können Fledermäuse erbeuten und stellen besonders in menschlichen Siedlungen eine Gefahr dar.
396. Verwilderte Katzen können Fledermäuse an Quartierausgängen abfangen.
397. Manche Schlangen warten an Höhleneingängen auf ausfliegende Fledermäuse.
398. Greifvögel können den massenhaften abendlichen Ausflug einer Fledermauskolonie als Jagdgelegenheit nutzen.
399. Junge Fledermäuse sind besonders gefährdet, wenn sie noch nicht fliegen können.
400. Ein Fledermausjunges am Boden ist gegenüber Raubtieren deutlich schlechter geschützt als ein flugfähiges Tier.
401. Marderartige Säugetiere können Fledermäuse erbeuten.
402. Füchse können gelegentlich Fledermäuse erbeuten.
403. Stinktiere wurden als mögliche Fressfeinde von Fledermäusen dokumentiert.
404. Manche fleischfressenden Fledermausarten jagen kleinere Fledermäuse.
405. Große tropische Radnetzspinnen können kleine Fledermäuse in ihren Netzen fangen.
406. Vogelspinnen wurden dabei beobachtet, kleine Fledermäuse zu töten und zu fressen.
407. Riesenkrabbenspinnen wurden beim Angriff auf kleine Fledermäuse beobachtet.
408. Fledermausfänge durch Spinnen sind selten, aber auf mehreren Kontinenten dokumentiert.
409. Große Hundertfüßer wurden in venezolanischen Höhlen beim Töten und Fressen von Fledermäusen beobachtet.
410. Kakerlaken wurden dabei beobachtet, auf den Boden gefallene Fledermausbabys zu fressen.
411. Bats Hawks sind afrikanische Greifvögel, die besonders geschickt Fledermäuse im Flug erbeuten können.
412. Vögel gehören weltweit zu den am häufigsten beschriebenen natürlichen Fressfeinden von Fledermäusen.
413. Virginia-Uhus können Fledermäuse direkt am Eingang großer Höhlenkolonien abfangen.
414. Wanderfalken können ausfliegende und heimkehrende Fledermäuse jagen.
415. Allein fliegende Fledermäuse können bei Greifvogelangriffen stärker gefährdet sein als Tiere im dichten Schwarm.
416. Dichte Fledermausschwärme können das individuelle Risiko eines Greifvogelangriffs reduzieren.
417. Fische wurden bereits als Fressfeinde verschiedener Fledermausarten dokumentiert.
418. Frösche wurden bereits als Fressfeinde verschiedener Fledermausarten dokumentiert.
419. Fledermäuse werden von Fischen und Fröschen normalerweise nur selten und opportunistisch erbeutet.
420. Eingeschleppte Ratten, Katzen und Wiesel können Insel-Fledermäuse besonders stark gefährden.
421. Natürliche Fressfeinde sind für viele Fledermauspopulationen eine kleinere Bedrohung als vom Menschen verursachte Gefahren.
422. Lebensraumverlust gehört weltweit zu den bedeutenden Gefahren für Fledermäuse.
423. Das Fällen alter Bäume kann Fledermäusen wichtige Schlaf- und Wochenstubenquartiere nehmen.
424. Die Bebauung natürlicher Flächen kann Fledermäusen gleichzeitig Quartiere und Jagdgebiete nehmen.
425. Das Trockenlegen von Feuchtgebieten reduziert Lebensräume für Fledermäuse und ihre Beutetiere.
426. Straßen können ehemals zusammenhängende Fledermauslebensräume zerschneiden.
427. Landwirtschaftliche Flächen können natürliche Fledermauslebensräume verdrängen.
428. Fragmentierte Landschaften können traditionelle Flugrouten von Fledermäusen unterbrechen.
429. Der Verlust nur weniger wichtiger Quartiere kann lokale Fledermauspopulationen stark treffen.
430. Störungen in Höhlen können überwinternde Fledermäuse unnötig aufwecken.
431. Häufige Störungen während des Winterschlafs können dazu führen, dass Fledermäusen vor dem Frühling die Energiereserven ausgehen.
432. Störungen von Wochenstuben können Fledermausmütter und ihre noch flugunfähigen Jungen gefährden.
433. Eine falsch getimte Vertreibung aus einem Gebäude kann Fledermausjunge im Quartier zurücklassen.
434. Fledermäuse pflanzen sich im Vergleich zu vielen ähnlich kleinen Säugetieren langsam fort.
435. Niedrige Fortpflanzungsraten machen es Fledermauspopulationen schwer, große Verluste schnell auszugleichen.
436. Menschen können White-Nose-Sporen zwischen Höhlen über verschmutzte Kleidung oder Ausrüstung verschleppen.
437. Windkraftanlagen töten weltweit Fledermäuse.
438. Besonders viele Fledermaustodesfälle an Windkraftanlagen treten im Spätsommer und Frühherbst auf.
439. Mehr als drei Viertel der an nordamerikanischen Windkraftanlagen gefundenen Fledermäuse gehören zu wandernden baumbewohnenden Arten.
440. Die genauen Gründe für die besondere Anfälligkeit bestimmter Fledermäuse gegenüber Windkraftanlagen sind noch nicht vollständig geklärt.
441. Pestizide können die Zahl der Insekten verringern, von denen viele Fledermäuse leben.
442. Fledermäuse können Schadstoffe aufnehmen, wenn sie belastete Insekten fressen.
443. Lichtverschmutzung kann das natürliche Verhalten von Fledermäusen verändern.
444. Künstliche Beleuchtung kann manche Fledermausarten von wichtigen Lebensräumen fernhalten.
445. Verschmutztes Wasser kann Fledermauslebensräume verschlechtern.
446. Klimawandel erhöht für Fledermäuse Risiken durch extreme Temperaturen und Dürre.
447. Hitzewellen können Fledermäuse direkt töten.
448. Starke Dürre kann Fledermäusen notwendige Trinkstellen nehmen.
449. Dürre kann die Menge aquatischer Insekten reduzieren, die manchen Fledermäusen als Nahrung dienen.
450. Waldbrände können Bäume zerstören, die Fledermäuse als Quartiere benötigen.
451. Extreme Stürme können Fledermäusen Quartierbäume nehmen.
452. Klimaveränderungen können den Zeitpunkt von Fledermauswanderungen verschieben.
453. Veränderungen der Jahreszeiten können dazu führen, dass wandernde Fledermäuse Nahrung nicht mehr zum optimalen Zeitpunkt finden.
454. Direkte Verfolgung durch Menschen bedroht Fledermauspopulationen in verschiedenen Teilen der Welt.
455. Fledermäuse werden in manchen Regionen wegen ihres Fleisches gejagt.
456. Fledermäuse werden teilweise getötet, weil Menschen sie fälschlich als gefährliche Schädlinge betrachten.
457. Obstfressende Fledermäuse werden in manchen Regionen verfolgt, weil sie als Konkurrenten beim Obstanbau gelten.
458. Die Kombination mehrerer Bedrohungen kann für Fledermäuse gefährlicher sein als jede einzelne Belastung allein.
459. Wer unnötige Außenbeleuchtung nachts ausschaltet, kann Fledermäusen dunklere Lebensräume erhalten.
460. Weniger Lichtverschmutzung kann Fledermäusen helfen, ihr natürliches Verhalten beizubehalten.
461. Der Verzicht auf unnötige Pestizide kann Fledermäusen mehr unbelastete Insektennahrung lassen.
462. Der Verzicht auf unnötige Herbizide kann die Vielfalt eines fledermausfreundlichen Gartens erhöhen.
463. Ein naturnaher Garten kann Fledermäusen indirekt helfen, indem er mehr Insekten hervorbringt.
464. Heimische Pflanzen können Lebensräume für Insekten schaffen, die Fledermäusen als Nahrung dienen.
465. Ein ungefährlicher abgestorbener Baum kann als Fledermausquartier stehen gelassen werden.
466. Baumhöhlen und lose Rinde können für Fledermäuse wichtige Schlafplätze sein.
467. Das Erhalten von Hecken kann Fledermäusen strukturreiche Jagd- und Flugräume bieten.
468. Der Schutz von Teichen und anderen sauberen Wasserstellen unterstützt viele Fledermausarten.
469. Ein Fledermauskasten sollte so angebracht werden, dass Tiere ausreichend freien Raum zum Ein- und Ausfliegen haben.
470. Fledermäuse sollten einen Fledermauskasten selbst entdecken und niemals hineingesetzt werden.
471. Guano oder künstliche Duftstoffe locken Fledermäuse nicht zuverlässig in einen Fledermauskasten.
472. Ein Fledermauskasten sollte nicht ständig geöffnet werden, weil Störungen die Tiere vertreiben können.
473. Fledermauskästen sind problematisch, wenn freilaufende Katzen direkt darunter auf die Tiere warten können.
474. Katzen im Haus zu halten schützt Fledermäuse ebenso wie zahlreiche Vögel.
475. Fledermäuse sollten grundsätzlich nicht mit bloßen Händen angefasst werden.
476. Eine am Boden gefundene Fledermaus sollte von einer fachkundigen Wildtierstelle betreut werden.
477. Auffällig kranke oder ungewöhnlich aktive Fledermäuse sollten zuständigen Wildtierfachleuten gemeldet werden.
478. Fledermäuse im Winterschlaf sollten niemals absichtlich geweckt werden.
479. Gesperrte Höhlen sollten zum Schutz überwinternder oder jungeaufziehender Fledermäuse nicht betreten werden.
480. Höhlenausrüstung sollte entsprechend lokaler Vorgaben dekontaminiert werden, damit Menschen keine White-Nose-Sporen verschleppen.
481. Ruhiges Verhalten in der Nähe von Fledermausquartieren reduziert vermeidbare Störungen.
482. Fledermauskolonien in Gebäuden sollten nicht während der Jungenaufzucht ausgesperrt werden.
483. Professionell ausgeführte Ausschlussmaßnahmen können Fledermäuse aus Gebäuden entfernen, ohne die Tiere einzuschließen oder zu töten.
484. Ein alternatives Quartier kann Fledermäusen helfen, wenn ein Gebäudequartier aus zwingenden Gründen verloren geht.
485. Der Schutz von Jagdgebieten ist ebenso wichtig wie der Schutz von Schlafplätzen.
486. Vernetzte Landschaften erleichtern Fledermäusen den Weg zwischen Quartieren, Nahrung und Wasser.
487. Weniger unnötige Flächenversiegelung kann Lebensräume für Fledermäuse und ihre Nahrung erhalten.
488. Der Erhalt von Feuchtgebieten unterstützt Fledermäuse durch Wasser und ein reiches Insektenangebot.
489. Fledermausfreundliche Landwirtschaft kann Lebensraumverlust und Pestizidbelastung reduzieren.
490. Der Schutz natürlicher Wälder bewahrt Quartiere und Jagdgebiete zahlreicher Fledermausarten.
491. Naturschutzmaßnahmen an Windkraftanlagen können die Zahl getöteter Fledermäuse reduzieren.
492. Forschung zu Wanderzeiten hilft dabei, Windkraftanlagen fledermausfreundlicher zu betreiben.
493. Wissenschaftliche Fledermauszählungen helfen dabei, Bestandsveränderungen frühzeitig zu erkennen.
494. Akustische Fledermausmonitorings können zeigen, welche Arten in einem Gebiet aktiv sind.
495. Bürgerwissenschaftliche Fledermausprojekte können Forschern zusätzliche Beobachtungsdaten liefern.
496. Wer falsche Geschichten über Fledermäuse korrigiert, kann unnötige Angst und Verfolgung reduzieren.
497. Öffentliches Wissen über die ökologische Bedeutung von Fledermäusen kann den Fledermausschutz stärken.
498. Naturschutzgebiete können wichtige Fledermausquartiere und Jagdflächen langfristig schützen.
499. Der Schutz von Höhlen kann gleichzeitig ganzen Fledermauskolonien helfen.
500. Klimaschutz kann langfristig auch Fledermäusen helfen, weil extreme Hitze und Dürre wichtige Bedrohungen darstellen.
501. Ein Fledermausgarten hilft am meisten, wenn er gleichzeitig Nahrung, Dunkelheit, Wasser und sichere Quartiere bietet.
502. Eine der einfachsten Möglichkeiten Fledermäusen zu helfen besteht darin, vorhandene Tiere und ihre Quartiere möglichst ungestört zu lassen.
503. Heimische Eichen können Fledermäusen gleichzeitig Quartiermöglichkeiten und eine besonders große Vielfalt an Insekten bieten.
504. Liegendes Totholz kann zahlreiche Insekten hervorbringen, die Fledermäusen als Nahrung dienen.
505. Katzen sollten besonders in der Dämmerung von bekannten Fledermausquartieren ferngehalten werden.
506. Eine Katze kann lernen, regelmäßig am Ausgang eines Fledermausquartiers auf Beute zu warten.
507. Eine glatte Sperre am Pfosten eines Fledermauskastens kann das Hinaufklettern räuberischer Schlangen erschweren.
508. Mehrkammerige Fledermauskästen können unterschiedliche Temperaturbereiche anbieten.
509. Die Spalten eines Fledermauskastens sollten natürliche enge Baumspalten nachahmen.
510. Zwei nahe Fledermauskästen mit unterschiedlichen Temperaturen können Fledermäusen einen Quartierwechsel ermöglichen.
511. Fledermäuse benötigen zum Trinken im Flug eine ausreichend große freie Wasseroberfläche.
512. Eine Rampe in offenen Wasserbehältern kann Fledermäusen und anderen Wildtieren das Herauskommen erleichtern.
513. Vampirfledermäuse sind die einzigen Säugetiere, deren Ernährung vollständig auf Blut spezialisiert ist.
514. Der Mythos, dass alle Fledermäuse Blut trinken, ist falsch.
515. Vampirfledermäuse leben natürlicherweise nicht in Europa.
516. Vampirfledermäuse leben natürlicherweise nicht in Afrika.
517. Vampirfledermäuse leben natürlicherweise nicht in Asien.
518. Gemeine Vampirfledermäuse landen häufig in der Nähe ihres Beutetiers und nähern sich ihm zu Fuß.
519. Gemeine Vampirfledermäuse bewegen sich am Boden mit kräftigen Vordergliedmaßen fort.
520. Die oberen Schneidezähne Gemeiner Vampirfledermäuse sind extrem scharf.
521. Der berühmte Gerinnungshemmer im Vampirfledermausspeichel wird „Draculin“ genannt.
522. Gemeine Vampirfledermäuse können Wärmeabstrahlung nutzen, um gut durchblutete Hautstellen zu finden.
523. Der Wärmesinn Gemeiner Vampirfledermäuse ermöglicht das Erkennen warmer Blutgefäße nahe der Hautoberfläche.
524. Eine Vampirfledermaus kann bei einer Mahlzeit ungefähr 30 Milliliter Blut aufnehmen.
525. Eine Vampirfledermaus kann ungefähr 20 bis 30 Minuten lang an einer einzelnen Wunde trinken.
526. Eine größere medizinische Gefahr eines Vampirfledermausbisses kann die Übertragung von Krankheitserregern sein.
527. Gemeine Vampirfledermäuse können das Tollwutvirus auf Nutztiere übertragen.
528. Übertragungen von Tollwut durch Vampirfledermäuse auf Menschen sind dokumentiert.
529. Der Mythos, dass jede Vampirfledermaus Tollwut hat, ist falsch.
530. Gemeine Vampirfledermäuse bevorzugen häufig große Säugetiere wie Rinder oder andere Nutztiere gegenüber Menschen.
531. Zwei der drei Vampirfledermausarten bevorzugen hauptsächlich Vogelblut.
532. Vampirfledermäuse greifen Menschen nicht wegen einer mystischen Vorliebe für menschliches Blut an.
533. Gemeine Vampirfledermäuse können einen Teil ihrer Blutmahlzeit für hungrige Artgenossen hervorwürgen.
534. Vampirfledermäuse teilen Nahrung nicht ausschließlich mit nahen Verwandten.
535. Langfristige soziale Beziehungen beeinflussen, welche Vampirfledermäuse Nahrung miteinander teilen.
536. Knoblauch besitzt keine bekannte besondere abschreckende Wirkung auf Vampirfledermäuse.
537. Kreuze besitzen keine biologische Wirkung auf Vampirfledermäuse.
538. Sonnenlicht lässt Vampirfledermäuse nicht zu Staub zerfallen.
539. Vampirfledermäuse besitzen keinen übernatürlichen Zwang, menschliche Häuser nur nach einer Einladung zu betreten.
540. Die literarische Figur Dracula basiert auf Folklore und nicht auf dem tatsächlichen Verhalten von Vampirfledermäusen.
541. Vampirfledermäuse erhielten ihren Namen aus der Vampirvorstellung und nicht umgekehrt.
542. Blut besteht zu einem sehr großen Teil aus Wasser und stellt Vampirfledermäuse deshalb vor ein Problem mit überschüssiger Flüssigkeit.
543. Die Trockensubstanz von Blut besteht überwiegend aus Protein und ist damit eine extrem einseitige Nahrung.
544. Eine reine Blutdiät liefert Vampirfledermäusen nur sehr wenig Kohlenhydrate.
545. Vampirfledermäuse müssen physiologisch mit ungewöhnlich hohen Salz- und Eisenmengen umgehen.
546. Gemeine Vampirfledermäuse besitzen nur geringe Fett- und Glykogenreserven.
547. Eine Gemeine Vampirfledermaus kann bereits nach wenigen Tagen ohne Nahrung verhungern.
548. Bei natürlichen nächtlichen Nahrungssuchen geht ein Teil der Vampirfledermäuse leer aus.
549. Das Teilen hochgewürgter Blutmahlzeiten kann für eine hungrige Vampirfledermaus überlebenswichtig sein.
550. Gemeine Vampirfledermäuse verbringen einen Teil ihrer Wachzeit damit, Artgenossen zu putzen.
551. Bei Vampirfledermäusen ist früher erhaltene Nahrung ein wichtiger Prädiktor für spätere Futterspenden.
552. Vampirfledermäuse können während einer Blutmahlzeit sehr schnell überschüssige Flüssigkeit über die Nieren ausscheiden.
553. Gemeine Vampirfledermäuse besitzen weniger Gene für Bittergeschmacksrezeptoren als viele andere Fledermäuse.
554. Das spezialisierte Darmmikrobiom der Gemeinen Vampirfledermaus hilft vermutlich bei der Bewältigung ihrer extremen Blutdiät.
555. Hammerkopf-Flughunde versammeln sich auf Balzplätzen, an denen Männchen mit lauten hupenden Rufen um Weibchen werben.
556. Männliche Faltenlippenfledermäuse können eine weiße Hautfalte unter dem Kinn wie eine Maske über Teile ihres Gesichts ziehen.
557. Junge Antioquia-Sackflügelfledermäuse durchlaufen eine Brabbelphase und lernen Lautäußerungen durch stimmliche Nachahmung.
558. Männliche Große Sackflügelfledermäuse mischen Urin, Speichel und Drüsensekrete zu einem individuellen Balzduft.
559. Fischfressende Mausohren jagen teilweise gemeinsam über dem Meer und können Fanggeräusche anderer Fledermäuse belauschen.
560. Männliche Kleine Langzungenflughunde besitzen eine auffällige rosafarbene V-förmige Duftdrüse auf der Brust.
561. Graukopf-Flughunde können Tageskolonien mit Hunderttausenden Tieren bilden.
562. Ein großer Teil der bekannten Hildegarde-Grabfledermäuse konzentriert sich auf nur wenige Höhlensysteme in Kenia.
563. Männliche Herznasenfledermäuse singen komplexe und laute Gesänge zur Revierverteidigung.
564. Die Hill-Hufeisennase wurde nach rund 40 Jahren ohne wissenschaftlichen Nachweis wiedergefunden.
565. Palmenflughunde können auf saisonalen Wanderungen Strecken von mehr als 2.500 Kilometern zurücklegen.
566. Brillenflughunde schöpfen beim Trinken Wasser im Flug von der Oberfläche.
567. Kleine Rote Flughunde ziehen weit ins australische Landesinnere und folgen dabei der Blüte von Eukalyptusbäumen.
568. Schwarze Flughunde können mehr als 50 Kilometer von ihrem Tageslager zu einem nächtlichen Nahrungsplatz fliegen.
569. Große Kurzschnauzenflughunde können Pflanzenstängel gezielt durchbeißen, um daraus Schlafzelte zu bauen.
570. Gemeine Blütenflughunde können innerhalb eines Jahres zwei Junge bekommen.
571. Östliche Röhrennasenflughunde besitzen röhrenförmig verlängerte Nasenlöcher und auffällige gelbe Flecken.
572. Fleckenflügel-Flughunde besitzen helle Flecken an den Fingergelenken ihrer Flügel.
573. Kleine Bambusfledermäuse verbringen das ganze Jahr in hohlen Bambusabschnitten.
574. Große Falsche Vampirfledermäuse können in Häuser eindringen und dort Eidechsen oder Insekten direkt von Wänden erbeuten.
575. Ein männliches Großes Spießblatt kann einen Harem aus mehreren Weibchen verteidigen.
576. Wasserfledermäuse können bei der Jagd langen Kanälen und Flussabschnitten folgen.
577. Fransenfledermäuse können Spinnen direkt aus ihren Netzen herauspflücken.
578. Bechsteinfledermäuse können Beutetiere finden, indem sie passiv auf deren eigene Geräusche lauschen.
579. Die Nymphenfledermaus wurde erst 2001 als eigenständige Fledermausart erkannt.
580. Graue Langohren senden besonders leise Echoortungsrufe aus.
581. Eine Große Hufeisennase wurde erst im Alter von zehn Jahren erstmals als Mutter nachgewiesen.
582. Wochenstuben der Kleinen Hufeisennase können auch einen bemerkenswerten Anteil Männchen enthalten.
583. Die Große Mausohrfledermaus ist in Großbritannien extrem selten.
584. Der historische Rückgang der Mopsfledermaus in Großbritannien hängt wahrscheinlich mit langfristiger Entwaldung zusammen.
585. Rauhautfledermäuse sind Langstreckenwanderer.
586. Männliche Mückenfledermäuse fliegen während der Paarungszeit singend um ihre Balzquartiere.
587. Große Abendsegler können im Flug ungefähr 50 Kilometer pro Stunde erreichen.
588. Kleine Abendsegler können kurz nach Sonnenuntergang ausfliegen und bis zum Morgengrauen unterwegs bleiben.
589. Breitflügelfledermäuse können sich mit ausgebreiteten Flügeln auf Pflanzen fallen lassen, um dort große Insekten zu greifen.
590. Braune Langohren besitzen ein so empfindliches Gehör, dass sie sehr leise Bewegungsgeräusche von Insekten wahrnehmen können.
591. Florida-Bonnetfledermäuse können sich ganzjährig fortpflanzen.
592. Ein sehr großer Anteil der bekannten Grauen Mausohren überwintert in nur wenigen Höhlen.
593. Kalifornische Blattnasen halten keinen klassischen Winterschlaf und führen keine saisonalen Langstreckenwanderungen durch.
594. Viele bekannte Wochenstuben der Langbeinigen Mausohren befinden sich in sehr alten Bäumen.
595. Die Verbreitung der Seminolenfledermaus ist eng mit Spanischem Moos als Tagesquartier verbunden.
596. Yuma-Mausohren zeigen an bewaldeten Bachrändern deutlich mehr Jagdaktivität als an abgeholzten Gewässerabschnitten.
597. Südwestliche Mausohren können kleine Wochenstuben in Platanenhöhlen bilden.
598. Canyonfledermäuse können sogar verlassene Baue von Nagetieren als Quartier nutzen.
599. Eine Wochenstubenkolonie des Indiana-Mausohrs kann neben einem Hauptquartier viele Ausweichquartiere benutzen.
600. Nördliche Gelbfledermäuse schlafen häufig unter Spanischem Moos oder abgestorbenen Palmblättern.
601. Die Taschen-Bulldoggfledermaus besitzt nahe ihren Knien eine kleine taschenartige Hautfalte.
602. Das Fransenmausohr trägt am hinteren Rand seiner Schwanzflughaut eine Reihe kurzer drahtartiger Haare.
603. Das Nördliche Langohr erzeugt sehr leise und hochfrequente Jagdrufe.
604. Die weltweit einzige bekannte Wochenstube der Fidschi-Bulldoggfledermaus liegt auf Vanua Levu.
605. Ein einzelnes Dekeyser-Langzungenblatt kann ein Streifgebiet von mehreren Hundert Hektar nutzen.
606. Schädelgröße und Schädelform des Arizona-Mausohrs unterscheiden sich regional.
607. Die Jamaikanische Große Trichterohrfledermaus ist bislang nur aus einer einzigen Höhlenpopulation bekannt.
608. Südöstliche Mausohren können in Höhlen Wochenstuben mit mehreren Tausend Tieren bilden.
609. Keen-Mausohren wurden in Felsspalten gefunden, die von einer natürlichen heißen Quelle erwärmt wurden.
610. Südliche Rotfledermäuse können regelmäßig mehrere Junge gleichzeitig bekommen.
611. Pallas-Mastifffledermäuse senden bei der Jagd häufig Echoortungsrufe in Paaren aus.
612. Das 2018 entdeckte Nimba-Mausohr besitzt eine für Mausohren außergewöhnlich leuchtend orange Fellfärbung.
613. Peters-Geistergesichtfledermäuse können beim Insektenfang Geschwindigkeiten von fast 40 Kilometern pro Stunde erreichen.
614. Die Brasilianische Trichterohrfledermaus besitzt auf ihrer Schnauze eine ungewöhnliche Struktur namens Natalidenorgan.
615. Die Daumenlose Fledermaus besitzt extrem verkleinerte Daumen.
616. Der Marianen-Flughund wird durch Jagd und Wildtierhandel zusätzlich belastet.
617. Der Graue Flughund wird in Teilen Nord-Sulawesis als Nahrung und traditionelles Heilmittel gehandelt.
618. Große Flughunde können auf kleinen Inseln große Schutzkolonien bilden.
619. Die Gefleckte Fledermaus besitzt riesige rosafarbene Ohren.
620. Große hohle Bäume können Jungen der Rafinesque-Langohrfledermaus warme Lufttaschen als Mikroklima bieten.
621. Silberhaarfledermäuse profitieren von Wäldern mit vielen abgestorbenen oder sterbenden Bäumen.
622. Hammerkopf-Flughunde gehören zu den wenigen Säugetieren mit ausgeprägtem Lek-Balzsystem.
623. Allen-Langohrfledermäuse erzeugen teilweise so tiefe Echoortungslaute, dass Menschen sie hören können.
624. Große Freischwanzfledermäuse fliegen in Canyons häufig so hoch, dass ihre Rufe eher hörbar als die Tiere sichtbar sind.
625. Großohr-Wollfledermausbabys können bei der Geburt bereits einen sehr großen Anteil der Körpergröße ihrer Mutter erreichen.
626. Kalifornische Mausohren verstecken sich tagsüber häufig unter loser Rinde alter oder abgestorbener Bäume.
627. Höhlenmausohren können Wochenstuben mit mehreren Tausend Tieren bilden.
628. Wüsten-Rotfledermäuse können bis zu vier Junge gleichzeitig bekommen.
629. Östliche Kleinfußfledermäuse können in freier Wildbahn mehrere Jahre alt werden.
630. Abendfledermäuse können saisonal über Hunderte Kilometer wandern.
631. Die Jamaikanische Blütenfledermaus besitzt nur ein kleines und unauffälliges Nasenblatt.
632. Westliche Langohr-Mausohren leben im Süden ihres Verbreitungsgebiets häufig in hochgelegenen Nadelwäldern.
633. Mexikanische Langnasenfledermäuse besuchen Agaven, Saguaro-Kakteen und andere große Nachtblüten.
634. Bunte Wollfledermäuse sind trotz orange-schwarzer Färbung zwischen vertrockneten Blättern gut getarnt.
635. Rauchfledermäuse besitzen extrem kleine, hinter der Flughaut verborgene Daumen.
636. Südliche Gelbfledermäuse haben ihre Fortpflanzungszeit gegen Ende des Winters.
637. Veldkamp-Zwergflughunde können beim Blütenbesuch vollständig mit Pollen eingestäubt werden.
638. Trompetennasenfledermäuse besitzen besonders lange Schnauzen und Zungen.
639. Underwood-Mützenfledermäuse besitzen lange schmale Flügel und können schnell fliegen.
640. Die Westliche Mastifffledermaus ist die größte Fledermaus der Vereinigten Staaten.
641. Weibliche Westliche Kleinfuß-Mausohren können ihre Jungen allein oder in kleinen Muttergruppen aufziehen.
642. Westliche Gelbfledermäuse nutzen unter anderem Pappeln, Platanen und Eichen als Tagesquartiere.
643. Livingstone-Flughunde legen auf ihren täglichen Nahrungsflügen viele Kilometer zurück.
644. Die Lamotte-Rundblattnase ist nur vom Mount Nimba in Westafrika bekannt.
645. Die Kleine Gelbohrfledermaus wurde erst im 21. Jahrhundert anhand genetischer Unterschiede als eigenständige Art anerkannt.
646. Große Mausschwanzfledermäuse wurden in ungewöhnlich warmen geothermisch beeinflussten Höhlen gefunden.
647. Die Hawaii-Rauhautfledermaus ist die einzige heute auf Hawaii heimische Fledermausart.
648. Bei der Gemeinen Langflügelfledermaus ist das Endglied des dritten Fingers ungewöhnlich stark verlängert.
649. Die Östliche Hufeisennase Australiens trägt gefangene Insekten teilweise zu speziellen Fressplätzen.
650. Die Großohr-Hufeisennase besitzt einen auffällig flatternden Flug.
651. Weibchen der Gould-Lappenfledermaus bringen ungewöhnlich häufig Zwillinge zur Welt.
652. Die Diadem-Blattnasenfledermaus kann mehrere Insekten gleichzeitig in ihren Backentaschen verstauen.
653. Weibchen der Kleinen Langflügelfledermaus Australiens lassen ihre Jungen nachts in einer Kinderstube zurück.
654. Die Nördliche Blattnasenfledermaus Australiens kann sehr schnelle Richtungswechsel ausführen.
655. Die Dunkle Blattnasenfledermaus reinigt verschiedene Körperteile mit Daumenkralle, Fußkrallen und Zunge.
656. Semons Blattnasenfledermäuse wurden bereits in sehr ungewöhnlichen menschlichen Gegenständen als Quartier gefunden.
657. Die Orange Blattnasenfledermaus kann empfindlich auf wiederholte Störungen am Quartier reagieren.
658. Die Östliche Küsten-Freischwanzfledermaus wurde nach Norfolk Island benannt, obwohl sie dort nie nachgewiesen wurde.
659. Die Kleine Breitnasenfledermaus Australiens nutzt sogar hohle Zaunpfosten und Metallkappen von Masten als Quartier.
660. Die Arnhemland-Langohrfledermaus schläft häufig allein unter loser Baumrinde.
661. Die Südöstliche Breitnasenfledermaus nutzt Baumhöhlen als Quartier.
662. Die Küsten-Scheidenschwanzfledermaus baut im australischen Herbst große Fettreserven auf.
663. Junge Fahl-Blattnasenfledermäuse können kopfüber an ihren Müttern hängen und im Flug getragen werden.
664. Neuseeländische Langschwanzfledermäuse können über 25 Jahre alt werden.
665. Die Neuseeländische Kleine Kurzschwanzfledermaus verbringt ungewöhnlich viel Zeit auf dem Waldboden.
666. Die Neuseeländische Große Kurzschwanzfledermaus gilt wahrscheinlich als ausgestorben.
667. Bei der afrikanischen Gelbflügelfledermaus kümmern sich beide Eltern um das Junge.
668. Die Große Schlitznasenfledermaus besitzt am Schwanzende ein ungewöhnliches Y- oder T-förmiges Knorpelstück.
669. Die Woermann-Langzungenfledermaus richtet ihre Lebensraumwahl stark nach verfügbaren Blüten aus.
670. Die Kleine Morgenflughundart erzeugt in dunklen Höhlen auffällige Flügelklatschgeräusche.
671. Männliche Wahlberg-Epaulettenflughunde präsentieren bei der Balz auffällige weiße Schulterbüschel.
672. Der Kleine Kurzschnauzenflughund Südostasiens schläft unter umgebauten Palmblättern und anderen großen Blättern.
673. Die Kleine Freischwanzfledermaus nutzt Felsspalten, Baumhöhlen und Palmen als Tagesquartiere.
674. Die Mauritius-Grabfledermaus lebt häufig in feuchten offenen Landschaften nahe Flüssen und Sümpfen.
675. Die Ipanema-Fledermaus wird besonders häufig in milden bis warmen Regionen gefunden.
676. Der Peters-Zwerg-Epaulettenflughund schläft meist allein oder in kleinen Gruppen in dichter Vegetation.
677. Die Große Hundsfledermaus nutzt umgestürzte Baumstämme, hohle Bäume, Höhlen und Bergwerke als Quartiere.
678. Die Ägyptische Freischwanzfledermaus nutzt Höhlen, Felswände, Gebäude und abgestorbene Bäume als Quartiere.
679. Der Kleine Halskrausenflughund besitzt ungewöhnliche Drüsenhaare, die vermutlich Duftstoffe verteilen.
680. Die Mexikanische Trichterohrfledermaus kommt von Tieflagen bis in hohe Gebirgslagen vor.
681. Die Nacktrücken-Grabfledermaus besitzt ein riesiges Verbreitungsgebiet von Afrika bis Südostasien.
682. Die Langbeinige Fledermaus nutzt Höhlen, Tunnel, Brücken und Gebäude als Quartiere.
683. Der Große Fruchtvampir verbringt den Tag überwiegend in Bäumen.
684. Der Große Langzungenflughund ist über weite Teile Süd- und Südostasiens verbreitet.
685. Der Variable Flughund lebt auf zahlreichen Inseln Süd- und Südostasiens.
686. Der Madagaskar-Flughund kommt natürlicherweise ausschließlich auf Madagaskar vor.
687. Der Bulmer-Flughund nutzt in Neuguinea hoch gelegene Höhlen und fliegt nachts in tiefere Lagen zur Nahrungssuche.
688. Der Drachen-Röhrennasenflughund lebt ausschließlich auf Neuguinea.
689. Der Dayak-Flughund ist stark an alte tropische Regenwälder gebunden.
690. Die Europäische Bulldoggfledermaus besitzt ein großes Verbreitungsgebiet von Südeuropa bis weit nach Asien.
691. Der Pazifische Flughund schläft bevorzugt auf hohen freien Ästen alter Bäume.
692. Die Weißstreifen-Freischwanzfledermaus zieht im australischen Winter teilweise nach Norden.
693. Die Kleine Hundsfledermaus ist von Mexiko bis in den Norden Südamerikas verbreitet.
694. Die Kleine Scheidenschwanzfledermaus lebt auf der Malaiischen Halbinsel und benachbarten Inseln.
695. Die Kleine Falsche Vampirfledermaus nutzt hohle Bäume, Höhlen und Gebäude als Tagesquartiere.
696. Die Schwarzbart-Grabfledermaus kann Tageskolonien mit mehreren Tausend Tieren bilden.
697. Die Kleine Gelbschulterfledermaus kann in gestörten Wäldern häufig sein, benötigt aber weiterhin große alte Bäume.
698. Die Geoffroy-Schwanzlose Fledermaus kann durch Milbenbefall schwere Zahnfleischerkrankungen entwickeln.
699. Die Heller-Breitnasenfledermaus baut kegelförmige Schlafzelte aus großen Blättern.
700. Die Zeltbauende Fledermaus bringt große Blätter durch gezieltes Durchbeißen von Adern zum Zusammenklappen.
701. Die Zwerg-Fruchtfledermaus besitzt keinen sichtbaren Schwanz.
702. Die Pallas-Langzungenfledermaus fliegt regelmäßig feste Nahrungsrouten zwischen Blüten ab.
703. Die Nördliche Geisterfledermaus zeigt Hinweise auf saisonale Wanderungen.
704. Die Dreizack-Blattnasenfledermaus kann in extrem heißen Wüstenregionen leben.
705. Der Madagaskar-Höhlenflughund ist der kleinste der auf Madagaskar heimischen Flughunde.
706. Der Franquet-Epaulettenflughund kann beim Fressen seine Daumen und Handgelenke geschickt einsetzen.
707. Bei der Commerson-Rundblattnase können Männchen besonders attraktive Schlafplätze verteidigen.
708. Die Rundohren-Röhrennasenfledermaus kann extrem hochfrequente Echoortungsrufe erzeugen.
709. Die Wollige Hufeisennase kann in fragmentierten Waldstücken überleben, meidet aber stark landwirtschaftlich veränderte Flächen.
710. Die Antillen-Fruchtfledermaus bringt viele ihrer Jungen innerhalb eines engen saisonalen Zeitfensters zur Welt.
711. Die Buffy-Blütenfledermaus nutzt warme Höhlenquartiere.
712. Die Spix-Scheibenflügelfledermaus muss häufig ihr Quartier wechseln, weil ihre zusammengerollten Blätter sich wieder öffnen.
713. Die Kubanische Kleine Trichterohrfledermaus lebt vor allem auf Jamaika und einigen anderen karibischen Inseln.
714. Die Tomes-Schwertnasenfledermaus kann feine Fangnetze offenbar sehr gut erkennen.
715. Die Gestreifte Haarnasenfledermaus lebt vermutlich häufig in monogamen Paaren.
716. Der Große Dämmerungsflughund bildet Kolonien mit mehreren Hundert Tieren.
717. Der Negros-Nacktrückenflughund galt jahrzehntelang als ausgestorben, bevor er wiederentdeckt wurde.
718. Bei einem Rodrigues-Flughund wurde beobachtet, wie ein zweites Weibchen bei einer Geburt half.
719. Blasse Spießblätter können gemeinsam lange Nahrungsrouten zwischen blühenden Bäumen fliegen.
720. Der Madagaskar-Fruchtflughund gilt als wichtiger Bestäuber eines extrem seltenen Affenbrotbaums.
721. Der Fidschi-Affengesichtflughund lebt nur in den Bergwäldern der Insel Taveuni.
722. Der Guadalcanal-Affengesichtflughund war jahrzehntelang wissenschaftlich kaum dokumentiert.
723. Die Rüsselfledermaus besitzt ein besonders vielfältiges Lautrepertoire mit vielen unterschiedlichen Silbentypen.
724. Männliche Weißkehl-Rundohrenfledermäuse graben Schlafkammern in aktive Termitennester.
725. Die Zwerg-Rundohrenfledermaus kann in aktiven Termitennestern schlafen.
726. Die Parnell-Schnurrbartfledermaus erzeugt komplexe mehrharmonische Echoortungsrufe.
727. Die Wagner-Schnurrbartfledermaus kann den Doppler-Effekt während ihrer Echoortung aktiv ausgleichen.
728. Bei der Rußigen Schnurrbartfledermaus kann die Fellfarbe durch Alter und Quartierbedingungen beeinflusst werden.
729. Die MacLeay-Schnurrbartfledermaus kommt natürlicherweise nur auf Kuba und Jamaika vor.
730. Die Kleine Bulldoggfledermaus kann mit ihren Hinterkrallen über die Wasseroberfläche harken, um Beute aufzunehmen.
731. Die Schliemann-Haftscheibenfledermaus wurde erst 2007 wissenschaftlich beschrieben.
732. Der Ägyptische Flughund kann die Richtung seines Klicksonars durch Bewegungen der Zunge beeinflussen.
733. Die Peruanische Langzungenfledermaus lebt auch in extrem trockenen Kaktuslandschaften.
734. Die Schwanztragende Schwanzlose Fledermaus trägt im Englischen den paradoxen Namen „tailed tailless bat“.
735. Die Nördliche Blassgesichtfledermaus wurde nach genetischen Untersuchungen wieder als eigenständige Art anerkannt.
736. Die Südliche Blassgesichtfledermaus wird taxonomisch von einer nördlicheren Form getrennt.
737. Die Große Breitnasenfledermaus Australiens jagt langsam fliegend zwischen Bäumen nach großen Insekten.
738. Junge Inland-Breitnasenfledermäuse können bereits wenige Wochen nach der Geburt selbstständig fliegen und jagen.
739. Die Große Waldfledermaus Australiens kann Baumhöhlenkolonien mit mehreren Dutzend Tieren bilden.
740. Die Große Australische Langohrfledermaus ist die größte der australischen Langohrfledermäuse.
741. Die Inland-Waldfledermaus kann in kleinen Baumhöhlen nahe dem Boden schlafen.
742. Weibliche Nördliche Breitnasenfledermäuse Australiens sind größer als die Männchen.
743. Die Inland-Freischwanzfledermaus Australiens ist so flach gebaut, dass sie sich durch sehr enge Spalten zwängen kann.
744. Die Kleine Waldfledermaus Australiens bekommt normalerweise nur ein Junges pro Jahr.
745. Die Kleine Australische Langohrfledermaus kann Beute direkt vom Boden oder von Blättern aufnehmen.
746. Die Östliche Waldfledermaus Australiens bevorzugt für Wochenstuben Höhlen in großen alten Bäumen.
747. Die Beccari-Freischwanzfledermaus wurde erst im 20. Jahrhundert als eigenständige Art erkannt.
748. Die Australische Nördliche Langohrfledermaus landet gezielt auf dem Boden, um dort Insekten zu erbeuten.
749. Über die genaue Ernährung der Südwestlichen Freischwanzfledermaus Australiens ist nur wenig bekannt.
750. Die Mittelmeer-Hufeisennase kann Echoortungsrufe von über 100 Kilohertz erzeugen.
751. Die Philippinische Wald-Hufeisennase kommt ausschließlich auf den Philippinen außerhalb der Palawan-Region vor.
752. Die Dent-Hufeisennase ist an trockene Savannen West- und Südafrikas angepasst.
753. Die Blasius-Hufeisennase besitzt ein großes, aber stark lückenhaftes Verbreitungsgebiet.
754. Die Kap-Hufeisennase ist hauptsächlich auf den Süden Afrikas beschränkt.
755. Die Ägyptische Mausschwanzfledermaus wurde durch genetische Untersuchungen als eigenständige Art gestützt.
756. Die Kleine Mausschwanzfledermaus kann das ganze Jahr aktiv bleiben und im Winter von Fettreserven leben.
757. Die Afrikanische Bananenfledermaus schläft besonders gerne in eingerollten Blättern von Bananenpflanzen.
758. Die Nordfledermaus kann sich sogar nördlich des Polarkreises fortpflanzen.
759. Bei der Zweifarbfledermaus wurde eine Wanderstrecke von deutlich über 1.000 Kilometern dokumentiert.
760. Bei Hemprichs Langohrfledermaus wurden in vielen Kotproben Überreste von Skorpionen gefunden.
761. Die Afrikanische Scheidenschwanzfledermaus kann Höhlenkolonien mit Zehntausenden Tieren bilden.
762. Der Pel-Taschenfreischwanz ist ungewöhnlich stark an tropische Regenwälder gebunden.
763. Die Großohr-Riesenmastifffledermaus Afrikas jagt so hoch, dass sie mit normalen Fangnetzen schwer zu untersuchen ist.
764. Die Angola-Bulldoggfledermaus ist über große Teile Afrikas südlich der Sahara verbreitet.
765. Gelbbäuchige Hausfledermäuse können künstliche Fledermauskästen in Plantagen als Tagesquartiere annehmen.
766. Die Zwerg-Hundsgesichtfledermaus besitzt für eine Bulldoggfledermaus ungewöhnlich breite Flügelspitzen.
767. Die Jamaikanische Fruchtfledermaus baut Schlafzelte aus großen Blättern.
768. Die Watson-Fruchtfledermaus wurde beim Bau von Schlafzelten aus einer bedornten Palmenart dokumentiert.
769. Die Gemeine Großohrfledermaus Mittelamerikas benutzt Blätter wie akustische Spiegel, um stille Beute zu finden.
770. Die Orangekehl-Großohrfledermaus ist an ihrer auffällig gefärbten Kehlregion erkennbar.
771. Die Hadramaut-Mausschwanzfledermaus wurde erst 2009 beschrieben und ist bislang nur aus dem Jemen bekannt.
772. Die Muscat-Mausschwanzfledermaus besitzt einen Schwanz, der ungefähr so lang wie ihr Körper werden kann.



