BUchvorstelung: Das Dorf von Sandra Toth (Finsterzeit 1) – packende Dystopie mit hohem Suchtfaktor
Das Dorf von Sandra Toth auf einen Blick
- Titel: Das Dorf (Finsterzeit 1)
- Autorin: Sandra Toth
- Reihe: Finsterzeit-Trilogie, Band 1 von 3
- Genre: Dystopie, Endzeit, Postapokalypse, Science-Fiction
- Verlag: FeuerWerke Verlag
- Erschienen: Juni 2020
- Umfang: 280 Seiten in der Taschenbuchausgabe
- ISBN Taschenbuch: 978-3-945362-75-4
- Bewertung laut vorliegenden Leserangaben: 4,2 von 5 Sternen bei über 600 Bewertungen
Worum geht es in Das Dorf?
Das Stromnetz ist zusammengebrochen und mit ihm ein großer Teil der Zivilisation. Hunger, Gewalt und Anarchie bestimmen den Alltag. Lara und Thomas sind auf der Flucht und haben nur ein Ziel: eine gewaltige Festung, die Schutz vor dem Chaos versprechen soll.
Doch der Weg dorthin ist gefährlich. Die beiden müssen sich nicht nur gegen äußere Bedrohungen behaupten, sondern auch herausfinden, wem sie in dieser neuen Welt überhaupt noch vertrauen können. Gleichzeitig kämpfen weitere Menschen um Sicherheit, Gemeinschaft und ihre Familien. Die verschiedenen Wege führen schließlich zusammen und machen deutlich, dass ein vermeintlich sicherer Ort noch lange keine Garantie für eine sichere Zukunft ist.
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Die Spannung:
Eine große Stärke des Romans ist sein Szenario. Der Zusammenbruch findet nicht in einer weit entfernten Fantasywelt statt, sondern wirkt bewusst nah und vertraut. Supermärkte, Wohnungen, Straßen und ein scheinbar geregeltes Leben sind plötzlich nicht mehr selbstverständlich. Dadurch stellt man sich beim Lesen automatisch die Frage: Wie würde ich selbst reagieren?
Dazu kommen kurze, gut lesbare Kapitel und mehrere Erzählperspektiven. Man erlebt die neue Realität aus unterschiedlichen Blickwinkeln und lernt Figuren kennen, die ganz verschieden mit Angst, Verantwortung und Macht umgehen. Nach und nach laufen ihre Geschichten zusammen. Das sorgt für Tempo und dafür, dass man gerne noch ein Kapitel weiterlesen möchte – und dann vielleicht doch noch eins.
Spannung: 4,3 von 5 Punkten
Gefährliche Begegnungen, Flucht, Unsicherheit und die Frage nach dem vermeintlich sicheren Zufluchtsort sorgen fast durchgehend für Spannung.
Suchtfaktor: 4,6 von 5 Punkten
Der flüssige Schreibstil, die wechselnden Perspektiven und die kurzen Kapitel machen Das Dorf zu einem Buch, das man problemlos in größeren Abschnitten lesen kann. Gerade gegen Ende steigt außerdem die Neugier auf Band 2 deutlich an.
Vor allem die Mischung aus Survival und Found Family funktioniert hier gut: Neben der unmittelbaren Gefahr geht es immer wieder um Gemeinschaft, Loyalität und die Frage, welche Regeln Menschen brauchen, wenn die bisherige Gesellschaft nicht mehr existiert.
Was sagen Leserinnen und Leser zu Das Dorf?
In vielen Lesermeinungen tauchen ähnliche Punkte auf. Besonders häufig gelobt werden die Spannung von Beginn an, der flüssige Schreibstil und die verschiedenen Erzählperspektiven. Mehrere Leser berichten sogar, das Buch innerhalb sehr kurzer Zeit gelesen oder regelrecht „verschlungen“ zu haben.
Gut kommt außerdem an, dass das Endzeitszenario in Deutschland spielt und dadurch näher wirkt als viele klassische postapokalyptische Geschichten. Die Figuren werden nicht als unbesiegbare Actionhelden dargestellt, sondern als normale Menschen, die unter extremen Bedingungen schwierige Entscheidungen treffen müssen.
Einzelne Leser hätten sich an manchen Stellen etwas ausführlichere Erklärungen zu den Hintergründen des gesellschaftlichen Zusammenbruchs gewünscht. Für den Lesefluss steht allerdings deutlich stärker das unmittelbare Überleben der Figuren und ihr menschliches Miteinander im Mittelpunkt.
Für wen eignet sich Das Dorf?
Das Dorf ist besonders interessant für Leserinnen und Leser, die gerne Dystopien, Endzeitromane, Postapokalypse und Survival-Geschichten lesen. Auch wer Geschichten mag, in denen sich eine Gruppe unter schwierigen Bedingungen zusammenraufen und eine neue Gemeinschaft aufbauen muss, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Wenn dir Bücher mit dem Grundgefühl von Die Tribute von Panem, Die Bestimmung oder Maze Runner gefallen, könnte die Finsterzeit-Trilogie ebenfalls einen Blick wert sein. Dabei setzt Das Dorf jedoch auf ein deutlich näher an Deutschland angelegtes Szenario.
Die Finsterzeit-Trilogie in der richtigen Reihenfolge
- Das Dorf – Finsterzeit 1
- Die Festung – Finsterzeit 2
- Die Stadt – Finsterzeit 3
Fazit: Lohnt sich Das Dorf von Sandra Toth?
Ja, besonders für Fans spannender Dystopien und realistischer wirkender Endzeitszenarien. Das Dorf startet ohne lange Anlaufzeit in eine Welt, in der vertraute Sicherheiten verschwunden sind und jede Entscheidung Folgen haben kann. Die verschiedenen Perspektiven, das hohe Erzähltempo und die Mischung aus Überlebenskampf, Gemeinschaft und menschlichen Abgründen machen den ersten Band zu einem unterhaltsamen Auftakt.
Wer eine leicht und flüssig geschriebene Dystopie mit viel Spannung, Survival-Elementen und einem hohen „Nur noch ein Kapitel“-Faktor sucht, sollte Das Dorf (Finsterzeit 1) ausprobieren. Am besten hält man Band 2 gleich bereit.
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(Text Ai-aissisted & kuratiert, bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links)



